Presseberichte

Sie können sich die Baustelle trotzdem schon mal anschauen !

Wochenblick 18.3.2004

Schule@Zukunft in Rüsselsheim

PC-Klinik hilft bei Wartung

Rüsselsheim - Der Name ist Programm.- Um den Schülern möglichst gute Chancen für ihre Zukunft zu bieten ist die Stadt Rüsselsheim bereits 2001 der Medieninitiative Schule@Zukunft beigetreten. Nicht ohne Stolz kann Bürgermeister Werner Rebenich verkünden: "In den vergangenen zwei Jahren konnten rund 100 neue Computer für Rüsselsheimer Schulen angeschafft werden, Sämtliche Schulen verfügen über PC-Arbeitsplätze, alle Hauptund Realschulen sowie Gymnasien über mindestens einen EDVUnterrichtsraum. Zukünftig sollen auch die Grundschulen noch besser ausgestattet werden".

Er unterstreicht auch, dass es sich dabei nicht um die Befriedigung des Spieltriebes der Schüler handelt. "Der Umgang mit moderner Informationstechnologie spielt in beinahe allen Bereichen unseres Lebens eine immer größere Rolle, Die Stadt Rüsselsheim als Schulträger will eine gute Ausstattung der Schulen und damit die bestmögliche Ausbildung der Schülerinnen und Schüler im IT-Bereich gewährleisten".

Allerdings hat sich in der Vergangenheit auch gezeigt, dass es mit der reinen Ausstattung der Schulen mit PC's nicht getan ist. Wie jedes hochwertige "Werkzeug" verlangen auch die PC's nach regelmäßiger Wartung und Instandsetzung. Für die eigentlich recht kostenintensive Wartung konnte die Stadt die Fa. Computertechnik Neuderth ("PC-Klinik") als Partner gewinnen. Die Fa. Neuderth hat sich bereit erklärt, insbesondere für die "schwierigen Fälle" die fachgerecht Wartung kostenlos zu übernehmen. "Ich begrüße die Initiative des Rüsselsheimer Unternehmens.

Neuderth trägt dazu bei, dass wir an den Rüsseisheimer Schulen moderne IT-Technik in den Unterricht integrieren können. Das Unternehmen engagiert sich vorbildlich für unsere Schullandschaft' sagte Bürgermeister Rebenich.



 

Rüsselsheimer Echo, 24.9.2001

Bei Einbruch in Computergeschäft Fällt den Tätern eine Beute im Wert von 7500 Mark in die Hände

(bri). Bargeld und Gegenstände im Wert von 7500 Mark fielen unbekannten Tätern bei einem Einbruch in ein Computergeschäft am Friedensplatz in die Hände, der sich bereits in der Nacht vom 17. zum 18. Oktober ereignet hatte und über den die Polizei erst jetzt berichtete. I

Die Diebe stahlen Wechselgeld, Handyzubehör, Telefaxund Telefongeräte sowie WebCams.

Bei dem Einbruch hatten die Täter die Eingangstür zum Ladengeschäft aufgehebelt und waren nach dem Aufbruch einer weiteren Eisentür

auch in das Büro im Untergeschoss vorgedrungen. Dort wurde ein Schreibtisch und die Durchgangstür zum Lager aufgebrochen.

Wie aus der Aufstellung der gestohlenen Gegenstände hervorgeht, waren die Täter offensichtlich weniger an den zahlreichen PCs und Computerteilen als vielmehr an allem interessiert, was nach Video und Telefon oder Telefax aussah. Ein Teil der Seriennummern der gestohlenen Geräte konnte anhand der Lieferpapiere rekonstruiert werden. Eine noch in der Erprobung befindliche Oberwachungsan

lage lieferte allerdings schlechte Fotos von den Tätern. Sie sollen jetzt mit entsprechenden Programmen ausgewertet werden. Zwischenzeitlich wurden die Verriegelungen an den Türen verstärkt und das Geschäft wurde mit einer Alarmanlage ausgerüstet.

Der Besitzer der Computerfirma hat für die Wiederbeschaffung der Ware eine Belohnung von 2000 Mark ausgesetzt. Sachdienliche Hinweise erbittet die Polizeistation oder die Computertechnik Neuderth unter der Telefonnummer (06142) 68455.
 

Rüsselsheimer Live 13.11.1999

Microsoftfreier PC

-- Es geht auch ohne Microsoft
-- Windows ade?
-- Rüsselsheimer Unternehmen zeigte auf der CompUser Computermesse den Microsoft freien PC für verschiedene Anwendungen

red. - Jeder, der jemals mit einem PC gearbeitet hat, auf dem ein Windows Betriebssystem installiert ist, kennt ihn, den plötzlich auftretenden blauen Bildschirm, der das Ableben des Betriebsystems und dazu oft auch das der mühsam eingetippten Daten signalisiert.

Die "Allgemeine Schutzverletzung" der Windowsprodukte, die auch noch teuer bezahlt werden müssen, kann man sich jetzt in vielen Fällen sparen. Die Alternative zu den Produkten des Mr. Gates heißt LINUX

Dieses Betriebssystem, dass sich an das wegen seiner Stabilität bekannte UNIX anlehnt, gibt es nicht nur (fast) zum Nulltarif, es wird auch heute schon auf breiter Front professionell eingesetzt.

So schrieb die Computerzeitung, Nr. 43, 23.10.99 gerade:

Linux lässt NT alt aussehen

Das kostenlose Betriebssystem Linux schlägt Windows NT in vielen praktischen Unternehmensanwendungen. Das haben Vergleichstests der britischen Consulting-Firma Bloor Research ergeben. Vor allem bei Verfügbarkeit und KostenNutzen-Vergleich liege Linux vor..."

Um zu beweisen, dass LINUX seine Reifeprüfung bestanden hat, hat der Rüsselsheimer Fachbetrieb ein komplettes Netzwerk auf der CompUser Messe vorgeführt, dessen wesentliche Teile auf dem System LINUX beruhen. So wird auf dein Zentralrechner, dem sogenannten Server, kein einziges Programm des Softwarelesen Microsoft zu finden sein. Alle "Dienste" wie zentraler Drucker, zentrale Datenverwaltung,

zentraler Internetzugang und elektronische Post (e-mail) werden von LINUX gemanagt.

Im Netzwerk war auch ein Renner zu finden, der beide Betriebssysteme, nämlich Windows und LINUX beherbergt. Natürlich wird es auch einen reinen Windows-PC geben, um zu beweisen, dass gerade im Netzwerk die beiden Systeme problemlos zusammenarbeiten.

Ein interessanter Aspekt von LINUX ist, dass dieses UNIX-Betriebssystem die jeweilige Computerhardware wesentlich besser nutzt und nicht den größten Teil der Rechenleistung für sich selbst verbraucht. Der Vorteil liegt auch hier auf der Hand: Es können kleiner (auch ältere) PC's mit deutlich niedrigeren Kosten eingesetzt werden. Auf diese Frage nach dem praktischen Einsatz antwortete Dipl.-Ing. Neuderth: -Wir haben bei unseren Kunden und in unserem eigenen Netz mehrere LINUX-Server teilweise seit Jahren im Einsatz. Wir hatten bei keinem dieser LINUX-PC's auch nur einen Systemabsturz oder "Aufhänger" nach der Installation. Während bei Microsoft NT-Servern doch gelegentlich undurchschaubare Ausfälle auftreten, ist LINUX eindeutig stabiler. - Installieren und vergessen."

Natürlich kann das UNIX-Systern und alle seine Fähigkeiten auch in dem Fachbetrieb von Dipl.-Ing. Neuderth in der Frankfurter Str. / Ecke Friedensplatz begutachtet werden. Wer auf den Geschmack gekommen war, konnte sich seine LINUX-CD, gegen eine geringe Schutzgebühr von 10,- DM gleich mitnehmen.
 

Rüsselsheimer Live, 5.1998

Playstation aufgebohrt

SONY setzt Händler unter Druck - Raubkopien?

red. - Die SONY-Playstation zählt unter Spielefreaks schon seit langem zu den Spielmaschinen  allererster Wahl. Kein Wunder, vereint das Gerät in dem kleinen Gehäuse doch ein CD-ROM-Laufwerk, einen leistungsfähigen 32-Bit-Computer und ein Fernsehinterface.

Neue Spiele werden einfach per CD-ROM erworben und in die SONY Playstation eingelegt. - Schon geht dasSpielvergnügen, das, vermutlich wegen seiner hohen Qualität und großen Auswahl, auch immer mehr Erwach-
sene in seinen Bann zieht, los.

Aber, wo viel Licht ist, ist auch Schatten. Schnell merkten die Freaks, daß Spiele aus Fernost, die am offiziellen SONY-Vertriebsweg vorbei importiert wurden, genausowenig liefen, wie Sicherheitskopien, die auf einem CD-ROM-Brenner kopiert wurden.

Mit diesen technischen Maßnahmen will SONY hier offensichtlich den sehr rentablen europäischen Markt schützen.

Schnell fanden jedoch Tüftler und Fachleute heraus, wo der Hase im Pfeffer liegt: Das Weglassen eines kleinen Chips und einige Änderungen auf der Platine der europäischen Version sorgten für die Abschottung gegen die preiswerten Fern-Ost-Spiele und, zur Freude der Fa. SONY, auch gegen am PC selbstkopierte CDs.

Von diesen Erkenntnissen bis zur Modifikation der ersten Playstation war es nur ein kleiner Schritt. Dann brach eine kleine Lawine los. Viele wollten den Chip, der zwischen 30,- und 100,- DM gehandelt wird, haben. So Viele, daß SONY sein gutes Geschäft gefährdet sah und seinen Händlern drohte, daß die Händler, die die Chips lieferten oder einbauten, nicht mehr mit SONY-Produkten beliefert würden.

SONY argumentierte, daß auf der modifizierten S 0 N Y Playstation jetzt auch Raubkopien (illegal kopierte und verkaufte CD-Spiele), ohne jeden Qualitätsverlust laufen würden.

Viele Händler beugten sich dem Druck und stellten den Vertrieb des Chips ein. Die Fa. Computersystemtechnik Neuderth in Rüsselsheim führt den Umbau weiter durch. Dort kann der Chip auch einzeln bezogen werden. Dipl.-Ing. Neuderth zu dem Thema: "Wir unterstellen unseren Kunden erst mal keine unlauteren Absichten. Ein Recht auf Sicherheitskopien hat schließlich jeder. Deshalb erstellen wir für unsere Kunden auf Wunsch auch Sicherheitskopien. - Und, da wir weder SONY-Playstation noch die Spiele vertreiben, kann uns damit auch niemand unter Druck setzen."
 

Rüsselsheimer Live, 12.1997

Das Internet als Marketinginstrument und Imageträger

Informationen aus dem Internet spielen bereits heute eine wichtige Rolle bei Entscheidungsprozessen.

Nur wer im Internet präsent ist, wird bei diesen Entscheidungen auch berücksichtigt. Damit ist das WWW (World WideWeb) wichtiges Marketinginstrumentund Imageträger zugleich.

Also bestimmt kein Feld für Experimente.

Wer schnell ist, gewinnt. Heute geht's vielleicht auch ohne Internet und E-Mail, aber schon in wenigen Monaten kann alles anders sein. Zum Beispiel, weil Ihre Kunden unkompliziert mit Ihnen kommunizieren oder Dokumente austauschen wollen oder weil Sie Bankgeschäfte und Einkäufe kostensparend über das Netz abwickeln können.

Als Computerfachgeschäft mit angegliederten Ing.-Büro bieten wir Internetlösungen in allen Größenordnungen, vom Einzelzugang bis zur Anbindung ganzer Netzwerke.

Ein besonders interessanter Punkt im Internet ist der Business-Treff. Hier haben wir als Rüsselsheimer Betrieb eine Internetadresse eingerichtet, in der sich mittlere und kleine Betriebe mit exklusiven Produkten dem Publikum präsentieren können.

Wir stellen nicht nur ein interessantes und innovatives Umfeld zur Verfügung sondern auch ein Konzept, das es ermöglicht für den Preis einer Zeitungsanzeige kurzfristig präsent zu sein und das Medium Internet zu testen.

Und auf die Frage: “Haben Sie eine E-Mail-Adresse ?”  können Sie dann mit einem beherzten "Ja" antworten. Anstatt: "Nein" oder ja, vielleicht bald", und "mein Kollege hat da eine private E-Mail-Adresse ".

Das Internet Medium der Zukunft, bietet die Möglichkeiten, sich als innovatives Unternehmen zu präsentieren, Kundenverbindungen aufzubauen, Geld und Zeit zu sparen.

Schauen Sie doch mal rein: http:// www.ctn-service.de

 

Main-Spitze 25.3.1991

Direkt gefragt

Computer im Trend

adam. - In den Geschäftsräumen der Thüringer Lebensmittel-Handels GmbH wurden dieser Tage die Unterschriften unter das Abnahmeprotokoll für ein Computer Netzwerk gesetzt, das der thüringisehen Groß- und Einzelhandelsfirma kurzfristig erlaubt, ihre organisatorischen Probleme in den Griff zu bekommen. Den Auftrag dazu hatte das neugegründete Ingenieurbüro Hammer & Neuderth erhalten, das seit knapp einem Jahr im Thüringer Wald tätig ist. Diplom-Ingenieur Rainer Neuderth stand Rede und Antwort.

MAIN-SPITZE. Um welche Partnerschaften handelt es sich?

RAINER NEUDERTH. Es handelt sich dabei um einen Auftrag zwischen der Rüsselsheimer Computerfirma Neuderth und zwei Partnern aus den neuen Bundesländern Thüringen und Sachsen.

MAIN-SPITZE. Nach welchem Konzept gingen Sie vor?

RAINER NEUDERTH: Das Erfolgsrezept war relativ einfach: Der Rüsselsheimer Händler investierte rund eine Viertelmillion und seine zehnjährige Branchenerfahrung. Der zweite Partner aus Ostdeutschland, ebenfalls Diplom-Ingenieure, brachten nur einen geringfügigen Betrag des Kapitals auf, dafür aber eine beinahe unglaubliche Einsatzbereitschaft und Arbeitsfreude ein,

MAIN-SPITZE. Wie fiel der Start aus?

RAINER NEUDERTH: Sehr gut. Der Tätigkeitsbereich ruht auf zwei etwa gleichgroßen Säulen. Die erste Säule betrifft das Vermieten von hochwertigen Kopiergeräten. Wesentlichen Erfolg hatte dabei die Vertretung im Bereich Suhl-Neuhaus, Noch wesentlicher war jedoch das gemeinsam ausgearbeitete Grundkonzept, das auf der Erkenntnis basierte, die anderen Firmen noch nicht ganz begriffen zu haben scheinen-. Die Wirtschaft der neuen Bundesländer ist nicht dadurch aufzubauen, daß auf Gedeih und Verderb fertige Waren hineingepumpt werden. Ziel muß es vielmehr sein, durch Produktivität Kapital in den neuen Bundesländern zu schaffen.

MAIN-SPITZE. Erhielten Sie staatliche Subventionen, um den Kapitalaufwand zu begrenzen?

RAINER NEUDERTH: Nein, es geht auch ohne. Mit Hilfe des Rüsselsheimer Partners wurden gebrauchte Kopiergeräte im großen Stil aufgekauft und mit der thüringischen Spedition nach Oelze, Sitz des Ingenieurbüros in Thüringen, geschafft. Dort wurden die Geräte bis auf die letzte Schraube zerlegt, gereinigt und defekte Teile erneuert. Die  zweite Säule wird gebildet durch den Verkauf von Computern und Netzwerken.

 

AMSTRAD Fachhandelsportrait, 8.1990

Initiativen

Das Mailing kam aus Leipzig

Die 2200 Empfänger eines Werbebriefes, der jüngst im Rhein-MainGebiet ausgetragen wurde, haben wohl nicht schlecht gestaunt: Da machte ein PC-Fachhändler mit Leipziger Absender attraktive Angebote.

Das Mailing kam aus Leipzig, doch die Produkte, um die es ging, waren von Amstrad. Und der Fachhändler, der mit dieser pfiffigen Idee sicher viel Aufmerksamkeit erregte, hat seinen Hauptsitz in Rüsselsheim: Rainer Neuderth, 39jähriger Diplomingenieur, Vertriebspartner der Amstrad GmbH von Anfang an.

Von Haus aus Spezialist für Nachrichtentechnik, hat sich Rainer Neuderth inzwischen ganz der Computertechnik zugewandt. Mit einfallsreichem Marketing, insbesondere mit Preisaktionen und wirksamer Werbung, gelang es ihm, sein Fachgeschäft in der Frankfurter Straße 23 in Rüsselsheim gegen "heißen" Wettbewerb gut zu etablieren. "Wir haben immerhin"  berichtete er Interface, "in der Nähe einen der preisaggressivsten Händler des ganzen Rhein-Main-Gebiets".

Da muß man freilich einiges für tun: Erst im Frühsommer ließ Rainer Neuderth wieder 10 000 Handzettel verteilen - mit erfreulicher Resonanz. Die Kunden kommen sogar aus dem Raum Mannheim, also von weit her.

Amstrad, bestätigt Neuderth, bietet für den geschäftlichen Erfolg gute Voraussetzungen: nicht nur vom Preis-Leistungs verhältnis her, sondern auch wegen de hervorragenden Service-Leistungen. Rainer Neuderths Fachgeschäft hat eine gute, eigene Werkstatt, doch weiß es de Fachhändler zu schätzen, daß sie durc hdas TPM-Service-System von Amstrad spürbar entlastet wird.

Rainer Neuderth, Anistrad-Systemhändler in Rüsselsheim. Mit pfiffigen Ideen setzt er sich gegen den preisaggressiven Wettbewerb in seiner Region durch.

Zwei Filialen in der DDR

Schon früh hat Rainer Neuderth die Fühler nach "drüben" ausgestreckt, um sein Know-how auf dem zu erwartenden neuen Markt anzubieten. Zusammen mit Partnern gründete er gleich zwei Filialen: eine in Leipzig und eine zweite in Katzhütte. Obwohl es bislang nur Büros und noch keine Ladengeschäfte sind, ist der Verkauf von Amstrad-Systemen bereits angelaufen-. "Wir haben dort sogar schon die ersten '386er verkauft", freut sich Rainer Neuderth.

Mit der Idee des Mailings aus Leipzig für seine Kunden im Rhein-Main-Gebiet schlug er gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: zum einen wegen des Blickfangs, zum anderen wegen des günstigen Portos. Das kostete nämlich nur ein Drittel dessen, was Rainer Neuderth in der Bundesrepublik hätte investieren müssen.

Impressum:
Herausgeber:AMSTRAD GmbH  Dreieichstraße 8   6082 Mörfelden-Walldorf
Telefon:06105/2003 -0    Telex:4185633 anis d     Telefax:06105 /2003 -20
BTX* AMSTRAD #
Verantwortlich für den Inhalt:  Axel Bingemer   Redaktion:Korcan Ataman B.S.
 

   26.7.1997

 

 

Tamagotchi ist tot - es lebe Tokotai

Seit kurzem haben die Tamagotchis die virtuellen Haustiere der Japaner auch die deutschen Kinderzimmer überschwemmt. - Oder es zumindest versucht, denn zum Leidwesen der Kinder und auch des Handels konnten die kleinen Elektronikeier gar nicht so schnell
aus Japan herangeschafft werden wie die Kids nach ihnen riefen.

Ganze Schwärme von Menschen zogen aus um Spielzeuggeschäfte,  Fachhandel und Märkte systematisch nach den Tamagotchis abzusuchen. Manche genervte Einzelhändler hängten gar ein Schild ins Schaufenster: ""Tamagotchis
ausverkauft!"

Jetzt ist es soweit: Die japanischen Tamagotchi haben einen chinesischen Nachfolger gefunden: Tokotai Pocket Turtle (Schildkröte), Tokotai Dinke Dino (Dinosaurierchen)
und natürlich auch ein kleines Huhn klopfen an die Türen der Kinderzimmer.

Manch Erwachsener wird sich also nach Tamagotchi nun auch mit dem neuen Begriff Tokotai anfreunden und Verständnis zeigen müssen, wenn der Junior um eine Erhöhung des Taschengeldes nachfragt, weil ja so ein kleines Tokotai (ca. 30,- bis 40,- DM) noch in der Sammlung fehlt.

Die kleinen Eier aus China brauchen genau wie ihre japanischen Artgenossen die Aufmerksamkeit und Pflege ihres Herrchens oder Frauchens. Sonst ist es bald vorbei und die Youngster können sie stilgerecht auf einern Internetfriedhof beerdigen.

Aber etwas unterscheidet die neuen Tokotai doch von den Tamagotchi: Sie sind (noch) lieferbar. In Rüsselsheim übrigens bei Computertechnik Neuderth am Friedensplatz.

 

Rüsselsheimer Live 10.1997

Video - Bearbeitung mit dem PC    (Dipl.-Ing.Neuderth informiert)

Die wohl typischste Multimedia - Anwendung ist die Nachbearbeitung (mischen, schneiden, nachvertonen) mit PC-Unterstützung.

 

Obwohl es hier zahlreiche Anbieter gibt, ist es nach Aussage von vielen Kunden doch schwierige hier eine kompetenten Händler zu finden, der das nötige Know-how und auch die Geduld mitbringt sich hier in die Materie einzuarbeiten und die notwendige Unterstützung zu bieten.

 

Wir haben uns die Mühe gemacht und inzwischen auch schon zahlreiche Kunden mit entsprechenden Anlagen ausgerüstet. Die Erfahrungen und Erkenntnisse, zum teil nächtelanger Experimente, und einiger Herstellerseminare sollen hier zusammengefaßt werden:

 

Möglichkeiten der Videobearbeitung:

Unabhängig von den verschiedenen Herstellern kann hier nach zwei prinzipiell unterschiedlichen Wegen unterschieden werden:

 

Linearer Schnitt (PC steuert Videorecorder):

Bei dieser (die klassische Lösung) wir das Videosignal nicht digitalisiert. Der Computer wird nur dazu benutzt um die Videorecorder (1 - 2 Player + 1 Recorder) so zu steuern, daß ein komfortables Schneiden möglich ist.

 

Wenn eine solche Ausrüstung noch durch einen computersteuerbaren Videomischer ergänzt wird, erweitern sich die Möglichkeiten vom sog. harten Schnitt (einfaches, präzises Aneinanderreihen der einzelnen Szenen) hin zur kompletten Videomischung mit Überblend- und BlueBox-Effekten sowie eleganter Titeleinblendungen.

 

Die Eigenschaften dieser Lösung lassen sich wie folgt zusammenfassen:

    - Genauigkeit: Mit Timecode +/- 1 Bild, ohne Timecode +/- 5-10 Bilder.

    - Mindestens 2, besser 3 Videorecorder erforderlich.

    - Geringer Aufwand auf der Computerseite. 386 SX mit Windows ausreichend.

    - Sehr geringer Platzbedarf auf der Festplatte, da nur die Schnittlisten, nicht jedoch das eigentliche Video abgespeichert wird.

    - Einmal erstellte Schnittlisten können problemlos abgespeichert und jederzeit geändert werden. Der Computer erstellt dann auf Knopfdruck den Film mit den geänderten Sequenzen neu.

    - Große Vereinfachung gegenüber herkömmlichen, manuellen Schnittsystemen, insbesondere bei nachträglichen Änderungen.

    - Preiswerter Einstieg, ab 400,- DM möglich (z.B. CoMo Controll X Lite). Vollausgebaute Anlage mit Videomischer (z.B. CoMo Controll X plus Video X) ca. 2.800,- DM.

 

Nonlinearer Schnitt

Diese Art der Bearbeitung wurde erst durch die modernen, sehr leistungsfähigen Computer möglich. Hier wird eine Zusatzkarte in den PC eingesteckt. Diese Karte verfügt über Video- Ein- und Ausgänge.

 

Selbst modernste PCs sind aber nicht in der Lage die Datenmengen von Videosignalen (ca. 27 MB / Sekunde) direkt zu verarbeiten. Deshalb wird das Videosignal auf der entsprechenden Karte komprimiert. Hier muß nun ein gangbarer Kompromiß zwischen Qualität und Datenmenge gefunden werden. Je nach Qualität beträgt die Datenmenge 700 kB / Sekunde (ca. VHS - Qualität nach einer Kopie) bis 3 MB / Sekunde (S - VHS - Qualität ohne sichtbaren Qualitätsverlust gegenüber Original).

 

Wie man an diesen Werten erkennen kann, sind bei der Digitalisierung schon recht große Platten erforderlich. Auch wenn man nur kurze Szenen bearbeiten will, empfehlen wir 1 GB als absolutes Minimum. Wessen Platte weniger hat, kann sie zwar für erste Gehversuche verwenden, wird dann aber bald nachrüsten müssen. Da die Plattenpreise in letzter Zeit aber erheblich gesunken sind (ca. 0,50 DM / MB) ist das eigentlich kein Hinderungsgrund mehr.

 

Ist das Video erst einmal digitalisiert, stehen im Computer dann aber alle Möglichkeiten offen. Trickreiche Überblendungen (Bild + Ton), BlueBox und zahlreiche andere Filtereffekte, Farb- und Helligkeitskorrekturen und Verfremdungen, Zeitlupe und Zeitraffer, Titeleinblendungen sind die wichtigsten Gestaltungselemente.

 

Wer hier über einen leistungsfähigen PC verfügt hat (fast) grenzenlosen Spaß. Der Krach mit der Ehefrau ist fast schon vorprogrammiert, denn diese Art der Bearbeitung macht süchtig! Die Ergebnisse sind als professionell zu bezeichnen, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

 

Die Eigenschaften dieser Lösung lassen sich wie folgt zusammenfassen:

    - Leistungsstarker Rechner, mind. 486DX2-66 MHz  (besser Pentium 133 MHz, 16 MB RAM und große bis sehr große Plattenkapazität erforderlich (> 1 GB).

    - Rechner muß für den Einsatz durch entsprechende Konfiguration optimal abgestimmt sein.

    - Geringer Einsatz auf der Videoseite. Ein Recorder (am besten S-VHS oder S-8) ist ausreichend. Alles andere erledigt der Computer).

    - Keine Qualitätsverluste. Wenn das Video erst im PC ist kann beliebig oft gemischt, getrickst und gefiltert werden.

    - Schnelle Bearbeitung. Umspulen entfällt völlig. Direkter Zugriff auf alle Szenen. Allerdings dauert die Berechnung des fertigen Films bevor er ausgegeben werden kann ca. das fünfzigfache (je nach Rechnerleistung) der Filmlänge.

    - Videorecordermechanik wird durch Umspulen nicht belastet.

    - Relativ günstiger Preis für die eigentliche Videokarte (800,- bis 1.400,- DM, Miro - Karten). Dazu kommt allerdings u.U. noch die Rechneraufrüstung.

 

Eine Ausnahmestellung bei dem digitalen Schnitt nimmt die DPR-Karte (Digital Player Recorder) von CoMo ein: Wissend, daß es selbst bei Pentium - Hochleistungsrechnern oft an der Datentransferrate hapert, wenn wirklich volle S-VHS-Qualität verarbeitet werden soll, hat man hier einen sehr klugen Schachzug getan: Man hat auf einer Karte folgende Baugruppen integriert: Video - Kompressor, Audio - Kompressor und SCSI-II - Controller.

 

Der Vorteil: Die enormen Datenmengen (bis zu 5 MB / Sekunde sind bei dieser Lösung möglich) müssen nicht über den Flaschenhals PC-Bus, sondern gelangen von dem Video - Kompressor direkt und ohne Umwege zu dem SCSI-II - Controller und von dort auf die Platte.

 

Diese Lösung bringt viele Vorteile:

1.) Es gibt kaum einen leistungsfähigeren Video-Compressor unterhalb 10.000,- DM. 2.) Es wird kein zusätzlicher SCSI-Controller und keine zusätzliche Soundkarte benötigt.

3.) Ton und Video werden in einem speziellen Datenformat verknüpft, daß neben anderen Vorteilen auch die Sicherheit gegen Verschiebungen von Bild und Ton bietet.

4.) Da sich die großen Datenmengen nur auf der CoMo DPR-Karte, nicht aber auf dem PC drängen, ist keine Hochleistungs-PC erforderlich: Bereits ein 486 33 MHz-PC mit 8 MB RAM erfüllt hier seinen Dienst.

5.) Ist im Lieferumfang eine Controll Box (JogShuttle) enthalten, die die Bedienung enorm vereinfacht und die man sonst auch noch mal mit über 1.000,- DM bezahlen muß.

 

Leider gibt es einen kleine Wehrmutstropfen: Diese Hochleistungskarte hat Ihren Preis: Wer professionelle Videos von der Platte produzieren will, muß für die Karte immerhin 4.750,- DM investieren. - Dabei sollte man natürlich auch bedenken, daß man sich eine Soundkarte, einen SCSI-Controller und eine evtl. sehr kostspielige PC-Aufrüstung erspart. - Außerdem ist diese Lösung die Garantie für höchste Qualität. - Insgesamt gesehen wohl die sauberste Lösung momentan auf dem Markt.

 

Kombination linear / nonlinear

Das ist eigentlich die ideale Lösung für den Studiobereich. Die Szenen werden mit reduzierter Auflösung (geringer Speicherplatz) und mit den zugehörigen Timcodewerten auf der Platte gespeichert, editiert und bearbeitet. Danach werden die Timecodewerte für den Schnitt und die Mischungen in Form einer Schnittliste an ein lineares System übergeben, das dann die Videorecorder direkt steuert und so das eigentliche Masterband erstellt.

 

Diese Möglichkeit kombiniert die Vorteile beider Lösungen, erfordert aber auch einen entsprechend hohen technischen und finanziellen Aufwand (ca. 4.400,- DM).

 

Die ideale Lösung.

Um es vorweg zu nehmen: Es gibt sie nicht. Sie hängt immer davon ab, was an Gerätschaften vorhanden ist, welche Ansprüche an das Endprodukt gestellt werden, und nicht zuletzt davon, was man investieren will.

 

Ich verwende im Moment noch eine Kombination aus der Miro - Video DC20 TV (nonlinear, vergleichbar mit der CoMo MovieX) mit der CoMo Control X Lite. Mit der DC 20 erstelle ich Vor- und Abspann mit den Titeln und die Szenen in den Überblendungen und Tricks erforderlich sind. Der Rest wird mit dem CoMo Control X - System hart geschnitten. Zumindest für den nicht professionellen Bereich glaube ich damit ein System gefunden zu haben, daß ein Optimum an Leistung und Spaß, bei vertretbaren Aufwand (zusammen ca. 1.300,- DM) bietet.

 

Da speziell die Qualität der Miro DC 20 höheren Ansprüchen dann doch nicht genügt, wird diese Ausstattung wohl demnächst dem CoMo DPR weichen müssen.

 

Da das Thema sehr komplex ist, wird man im Einzelfall um ein ausführliches Ge-spräch nicht umhin kommen. Wir veranstalten auch in regelmäßigen Abständen Vorführungen, zu denen wir Interessenten gezielt einladen. Falls Sie Interesse haben, melden Sie sich bitte unter Tel. 06142 - 6 84 55.

 

 

Revolutionäres Textsystem von deutschem Computerhersteller vorgestellt

Rüsselsheimer Live 11.1985

 

Die deutsche Fa. Schneider Computer aus Türkheim präsentierte in den letzten Tagen ein Textsystem, das alles bisher dagewesene in den Schatten stellt

JOYCE ist der Name für das Systen) *

 

 

 

 

 

 

JOYCE ist ein kompletter Computer mit

*hochauflösendem Bildschirm
* eingebautem Diskettenlaufwerk
*deutscher Tastatur
*256 KB Hauptspeicher
* voll integriertem Drucker für Schnell druck und Brief-Qualität
* automatischem Einzelblatteinzug durch Bügeldruck
*CP/M Plus mit GSX und Dr. Logo
* wahlweise zweitem Laufwerk mit

einem Megabyte und er ist ausbaufähig. Bei der Entwicklung von JOYCE wurde das Hauptaugenmerk auf die Benutzerfreundlichkeit gelegt. So stellt der Bildschirm 50% mehr Anzeigenfläche zur Verfügung als ein herkömmlicher PC * Auf der Tastatur befinden sich spezielle Tasten für Textverarbeitungsfunktionen. Darüberhinaus ist sie vollständig programmierbar, um CP/M-Software wie Datenbanken, Tabellenkalkulation und Kommunikationsprogramme leichter bedienen zu können.

Mit JOYCE bietet Schneider eine völlig neue Alternative für Kaufinteressenten, die jetzt den Preis eines voll ausgebauten Textverarbeitungssystems mit dem Preis einer Speicherschreibmaschine vergleichen.

Mit 256 K RAM, eingebautem Diskeltenlaufwerk, Bildschirm, dem Textverarbeitungsprogramm LocoScript und dem mächtigen Leistungsumfang von CP/M Plus beschleunigt Schneider die Einsatzmöglichkeiten für Mikrocomputer bei den täglichen Routinearbeiten im Büro. öffnen Sie die Verpackung. Verbinden Sie Tastatur und Drucker mit der Bildschirmeinheit. Stecken Sie den Netzstecker in die Steckdose. Schalten Sie ein. Schieben Sie die Master-Diskette ein. Sie können jetzt mit der Textverarbeitung beginnen. Schneider hat Sie schon über die erste Schwelle geführt.

Mit der benutzerfreundlichen Software von JOYCE wird Textverarbeitung von Beginn an so einfach wie das Bedienen einer elektrischen Schreibmaschine.

Wenn Sie dann im Laufe der Zeit mit den weitergehenden Leistungsmerkmalen und Fähigkeiten dieses Systems vertraut werden, machen-Sie sich die Vorteile einer der leistungsfähigsten Text

verarbeitungssysteme zunutzen, die heute erhältlich sind. Zu jeder Zeit können durch Drücken spezieller Funktionstasten Bearbeitungs-Menüs aufgerufen werden. Dadurch muß man nicht alle speziellen Steuercodes auswendig lernen. LocoScript führt Sie in normaler Sprache, die Ihnen dabei helfen kann, Ihren Text zu gestalten, wie Sie ihn gerne hätten. Und dann wird er auf dem angebauten Drucker ausgegeben.

Sie benutzen die Hochgeschwindigkeits "RAM-Floppy", um Informationen zu speichern, während Sie Ihren Text bearbeiten. Auf jeder Diskettenseite haben
ungefähr 180 000 Zeichen Platz. Und da eine durchschnittliche DIN-A4-Seite zwischen 1000 und 1500 Zeichen umfaßt, ist das eine ordentliche Alternative zu mehreren Aktenordnern!

Wenn Sie geschäftlich Standardbriefe und Vertragsformulare verwenden, so. können Sie einen Text als "Schablone" aufrufen und ändern nur den Namen und die kundenspezifischen Einzeldaten ganz gleich, ob es sich um eine einfache Anfrage oder um ein 100 Seiten starkes Vertragswerk handelt. LocoScript bedeutet auch, daß Sie einen Begriff nur

einmal ändern müssen, und daß er dann jedesmal im ganzen Text ersetzt wird, wann immer er auftritt.

J YCE von Schneider ist wahrscheinlich das erste Textverarbeitungs-Systern das von Grund auf so entwickelt wurde, daß es wirklich von jedermann eingesetzt werden kann. Von der absoluten Spitzensekretärin bis zum Inhaber eines Kleinbetriebes!

Moderne Computertechnologie, Leistungsfähigkeit und Vielseitigkeit - ohne den entsprechenden hohen Preis.

Der 4 MHZ Microprozessor ist so effektiv eingesetzt, daß JOYCE beim Ablauf so mancher Standard-Programme wesentlich teurere PC's an Geschwindigkeit und Funktionalität übertrifft.

Und wenn Ihnen eine Diskette nicht ausreicht, so können Sie ein zweites Laufwerk mit einem Megabyte dazunehmen, um die Speicherkapazität für Ihre Adreßverwaltung, große literarische Werke und umfangreiche. Buchhaltung zu erhöhen. Auch das Erstellen von Kopien zur Datensicherung wird mit einem zweiten Laufwerk noch einfacher.

JOYCE hört nicht auf bei Textverarbeitung und CP/M Programmen für "persönliche Produktivität", - Schneider gibt Ihnen das mächtige Mallard BASIC von Locomotive Systems, Dr. Logo und die graphische Systemerweiterung GSX von Digital Research, so daß Sie die Leistungsfähigkeit des "Mikrocomputers" erforschen und Ihre eigenen Programme so schreiben können, daß Sie die vielschichtigen Fähigkeiten von JOYCE ausnutzen.

JOYCE von Schneider ist wahrscheinlich das erste System, das speziell für Textverarbeitung entwickelt wurde und das zugleich ein Microcomputer ist mit Eigenschaften und Leistungsmerkmalen, die jedermann beeindrucken, vom Neuling, der mehr über praktische Einsatzmöglichkeiten des Microcomputers wissen möchte, bis zum hochqualifizierten Programmierer, der seine Programme wirkungsvoller und zeitsparender schreiben und testen möchte.

JOYCE von Schneider überbrückt die Lücke, die bisher bestanden hat zwischen der technischen Faszination an Computern und den Alltagsgegebenheiten. Mit JOYCE zu Hause oder im Büro sind Sie auf einmal produktiver und nicht plötzlich eingeengt von Kästen, Kabeln, Steckern, Baud-Raten, Schnittstellen und Computer Chinesisch.

Neben der faszinierenden Technik ist besonders das elegante Gehäuse und die ergonomische Tastatur beeindruckend. Insgesamt ist das System schon rein äußerlich ein Schmuck für den Schreibtisch.

Das wohl unglaublichste an dieser kompletten Textverarbeitungsanlage mit PC ist sicher der Preis von knapp 2.500,-DM inkl. allem hier erwähnten Zubehör. Schneider hat in der gesamten Bundesrepublik 200 besonders qualifizierte Systemhändler mit dem Vertrieb beauftragt. Für den Großraum Rüsselsheim ist die Fa. Neuderth, Büro- und Computertechnik am Friedensplatz der zuständige Systemhändler. Hier werden auch zusätzliche Programme und Beratung angeboten.

 

Rüsselsheim Live 30.8.1995

Mediamarkt-Virus gefährdet Daten,

Schützen Sie Ihren Computer

red. - Computerviren (kleine destruktive Programme die sich auf der Festplatte einnisten und dort ihr zerstörerisches Werk vollführen), waren schon immer eine Plage für alle Computernutzer.

Am besten schützen Sie sich vor diesen Störenfrieden, wenn Sie für die entsprechende Hygiene in Ihrem Computer sorgen. Verwenden Sie nur Originalprogramme (keine obskuren Raubkopien, die oft schon durch viele Hände (und evtl. virenverseuchte Computer) gegangen sind. Bevor Sie eine fremde Diskette (oder eine Diskette die Sie mal eben ausgeliehen hatten) auf Ihren Computer laden, sollten Sie sie mit einem Virenscanner auf Viren überprüfen.

Das kostet nur ein paar Minuten kann Ihnen grenzenlosen Ärger und Kosten sparen.

Einen Virenscanner erhalten Sie in unserem Ladengeschäft in der Frankfurter Str. 23 für weniger als 120,- DM.

Immer neue und gemeinere Viren bedrohen Ihren Computer. Das PC.Magazin vom 23. August berichtet hierzu:

Am 9.9.95 könnte ein als gefährlich eingestufter Computervirus Ihre gesamten Daten löschen. Der Schöpfer nennt seinen zerstörerischen Virus "Virus Mediamarkt".

Er will damit nicht nur PC-Besitzern Schaden zufügen, sondern hat es zudem auf die Schädigung der Elektronikmarkt-Kette Mediamarkt abgesehen. Der Virus befällt keineswegs nur PCs des attackierten Unternehmens. Bereits an die zehntausend Rechner sollen von dem Virus infiziert sein. Die Elektronik-Kette MediaMarkt, die mit dem Virus nichts zu tun hat, versucht, den Imageschaden zu minimieren Über Internet können Sie ein Antiviren Programm online beziehen: (http./ (www.media-markt.de).

Vom amerikanischen Antivirenspezialisten S&S International wurde jetzt ein neuer Virus entdeckt, der bisher in Amerika und England nachgewiesen wurde.

Bei DIR.TheHND handelt es sich  um einen Virus, der blitzschnell alle .EXE-Dateien befällt. Der polymorphe Virus ändert ständig seine Gestalt. Er läßt sich aufspüren, wenn mit einer sauberen DOS-Systemdiskette gestartet wird. Ein anschließend ausgeführter CHKDSK-Befehl meldet bei infizierten Platten eine große Zahl von Dateien mit Cross-Links. Startet man den Rechner von der infizierten Festplatte, treten keine Fehlermeldungen auf.

DIR.TheHND ähnelt dem berüchtigten DirIIVirus Er ist aber gefährlicher, weil er neueste DOS-Versionen befallen kann.

 

Rüsselsheimer Live 17.6.1995

Einsparung im Büro - mehr Platz auf dem Schreibtisch

Der Drucker, der auch faxen kann: Die Fa. Computertechnik Neuderth präsentiert auf der Basis der kompakten Panasonic-Laser-Drucker ein Universalgerät für Telefaxen, Kopieren und Drucken am PC.

(Auf die Wiedergabe des kompl. Artikels wird hier verzichtet)

Rüsselsheimer Live, 1. Juli 1995                                           

=> Link zum gleichen Thema

 

 

 

Müde Akkus nicht auf den Müll !

Immer mehr Geräte im Haushalt benutzen heute Akkus. Oft ist der Benutzer jedoch über deren Leistung enttäuscht. Solche Akkus können in den meisten Fällen regeneriert werden. Im Anschluß an eine solche "Akku-Kur" werden wir oft nach dem "idealen Ladegerät" gefragt.

Leider kann man diese Frage nicht so pauschal beantworten, aber mit ein bißchen Hintergrundinformation kann jeder das richtige Gerät finden. Bis zu 2000 Ladezyklen sind der Dank des Akkus wenn er von einem guten Ladegerät verwöhnt wird.

Allgemein kann man sagen, daß ein Ladegerät in der Lage sein sollte eine kontrollierten Ladevorgang und möglichst auch einen kontrollieren Entladevorgang (Memmory - Effekt) selbständig durchzuführen.

Auch wenn es im ersten Moment Paradox klingt, so kommt bei einem Ladegerät der Entladefunktion eine sehr große Bedeutung zu: Weil im normalen Betrieb die Akkus meist nicht vollständig entladen werden, verlieren sie durch den Memmory - Effekt immer mehr an Kapazität. Durch regelmäßiges, gezieltes Entladen bis an die untere Grenze (ca. 0,9 Volt /Zelle) wird dieser negative Effekt vermieden.

Beim Laden kommt es darauf an zu erkennen, wenn der Akku voll ist. Die Methode, daß man den Akku ca. 14 Stunden mit 1/10tel seiner Kapazität lädt ist überholt, und unzuverlässig.

Es gibt verschiedene Methoden zu erkennen, wen ein Akku voll ist. Die beiden wichtigsten Methoden sind:

a) Spannungsüberwachung (Delta U). Hier muß eine sensible Elektronik erkennen, wenn beim Ladevorgang die Spannung trotz weiter Ladung leicht sinkt. Dann muß der Lade-strom auf einen geringen Wert, der sog. Erhaltungsladung reduziert werden.

b) Die Temperaturüberwachung kontrolliert mittels eines Meßfühlers die Temperatur der Zelle. Wenn die Zelle keine Ladung mehr aufnehmen kann, wird der Strom , den das Ladegerät trotzdem weiter in den Akku pumpt, einfach in Wärme umgesetzt. Diese wird erkannt und der Ladestrom auf  einen geringen Wert  reduziert.

Unter ungünstigen Voraussetzungen können aber die eine oder die andere Methode versagen. Ideal ist deshalb eine Ladegerät, daß möglichst beide Methoden kombiniert.

Fassen wir die gewünschten Eigenschaften eines guten Ladegerätes zusammen:

    1.) Es sollte eine Entlademöglichkeit mit automatischer Abschaltung des Entladevorgangs haben.

    2.) Beim Laden sollte selbständig erkannt werden, wenn  der Akku voll ist

    3.) Es sollte von seinem Leistungsvermögen etwa an den (die) zu landenden Akku(s) angepaßt sein.

    4.) Man muß beachten ob das Gerät die jeweilige Art des Akkus (NiCd oder NiMh) ausgelegt ist (Es gibt Geräte die können beide Typen laden).

Die Fa. Conrad Electronik in Hirschau und die Firma ELV-Elektronik in Leer bieten solche Geräte, auch als Bausatz, an.

Auch unser Firma hat mit dem Unilader 4/9 eine recht universelles Gerät im Angebot. Mit dem Unilader ist es auch für den Laien möglich Akkus von 4,8 - 9,6 Volt und 0,4 bis 4 Ah, NiCd und NiMh zu "verwöhnen". Das Gerät hat selbstverständlich ein Entladeteil und erkennt das Ende der Ladung sowohl nach der Spannungs- als auch der Temperatur- Methode (doppelte Sicherheit). Mit dem Gerät können die meisten Handy, Video, Notebook- und Werkzeugakkus zuverlässig geladen werden. Der Preis des Gerätes liegt bei knapp 150,- DM.

Hier noch ein paar Tips wie Sie Ihren Akku verwöhnen können:

1.) Neue Akkus vor der ersten Belastung mindestens einmal aufladen und entladen. Dadurch werden die Akkus richtig formatiert und bieten dann die volle Kapazität. Auf keinen Fall neue Akkus ohne vorherige Ladung sofort belasten.

2.) Mindestens jeden Monat (oder nach jeden 10. Ladevorgang) ganz (bis an die Ladeschlußspannung) entladen und dann wieder kompl. laden (beugt dem sog. Memory - Effekt vor).

3.) Akkus nicht zu großer Hitze aussetzen. Temperaturen unter 0 Grad reduzieren die Kapazität, schädigen den Akku jedoch nicht nachhaltig.

4.) Die meisten Akkus (auch aus Bohrmaschinen) die scheinbar den Geist aufgegeben haben können in unser Akku-Klinik wieder regeneriert werden (ca. 95% Erfolg!). Das spart Geld und schont die Umwelt.

5.) Endgültig verbrauchte und defekte Akkus gehören nicht in den Hausmüll sondern zu einer Batterie - Sammelstelle (Stadtwerke oder in unserem Ladengeschäft in der Frankfurter Str. / Ecke Friedensplatz). Die Umwelt dankt es Ihnen.

 

MAIN_SPITZE 19.4.1993 “Direkt gefragt”

CeBIT 93

adam. -- Alle Jahre wieder treffen sich große und keine Unternehmen der Kommunikations- und Informationsindustrie in Hannover. Jetzt sorgt bereits im Vorfeld der Computermesse CeBIT die Absage bedeutender Aussteller für Wirbel. Wir befragten Dipl.-Ing- Rainer Neuderth aus Rüsselsheim, der die Computerschau miterlebte,

MAIN-SPITZE: Konnten die Lücken geschlossen werden?

RAINER NEUDERTH: Allen Unkenrufen zum Trotz, die CeBIT '93 war die größte, die es bisher gab, mit rund 5600 Ausstellern aus 45 Ländern und über 600 000 Besuchern

MAIN-SPITZE: Hat sich der Markt gewandelt?

RAINER NEUDERTH: Ja, die Geräte sind nicht mehr das Wichtigste. Was zählt ist die Unterstützung nach dem Kauf. Und genau da liegt die Achillesferse der Billiganbieter

MAIN-SPITZE: Was waren die technischen Trends dieser CeBIT

RAINER NEUDERTH: Neuheiten, die Welten bewegen, gab es nicht. Zu beobachten war, daß sich die CeBiT von der Fachmesse zur Konsumermesse (Endanwender) entwickelt. Geräte, die nicht für den Computerfreak, sondern für Otto Normalverbraucher gedacht sind, nehmen breiteren Raum ein. Doch nicht nur die Konjunktur macht der erfolgverwöhnten Branche das Leben schwer. Hinzu kommen hausgemachte sowie strukturelle Probleme.

Faxgeräte sind bereits unterhalb von 800 Mark zu haben. Für private Haushalte sind die Faxophone nicht nur praktisch, mit ihnen läßt sich auch viel Porto sparen. Schnurlose Telefone, Reichweite 300 Meter, sind im Preis soweit gesunken, daß eine bekannte deutsche Firma eine Kombination aus Funktelefon, Anrufbeantworter und Fax anbietet.

MAIN-SPITZE. Wie steht's mit dem Umweltschutz?

RAINER NEUDERTH: Nachdem Töpfer mit dem neuen Abfallbeseitigungsgesetz ernst macht, blicken viele Elektronikhersteller gebannt nach Bonn. Künftig werden Industrie und Handel die Geräte, die sie verkauft haben, auch wieder zurücknehmen müssen. Dazu ist ein Umdenken bereits bei der Herstellung erforderlich. IBM stellte einen Umwelt-PC vom Typ 486-50 vor mit einer Leistungsaufnahme von 30 Watt Ob der Kunde den 50 Prozent höheren Preis zahlt, wird sich zeigen.

 

MAIN-SPITZE 1988 “Direkt gefragt

Computertrend

adam. -- Die Orgatechnik in Köln ist vorbei. Der Trend im Computerbereich geht nach wie vor zum Betriebssystemstandard MS-DOS ...

(Auf die Wiedergabe des kompl. Artikels wird hier verzichtet)

 

 

Rüsselsheimer Echo 1986
(genaues Datum unbekannt)
 

JOT’s war das Schallplattengeschäft über den Geschäftsräumen von CTN. Diese Räume wurden dann einige Jahre später übernommen und sind noch heute (2002) die Geschäftsräume von CTN.

Umzug in die Innenstadt 1985

Rüsselsheimer Live 1985

 

Dipl. Ing. Neuderth informiert:

- Videotext oder Bildschirmtext für jeden Haushalt? -

Interessant ist, daß die beiden Begriffe immer noch oft verwechselt werden. Dazu kommt, daß sie dem Bereich der sog. neuen Medien zugeordnet werden, vor denen die meisten sowieso einen unheimlichen Respekt haben.

Deshalb möchte ich Ihnen heute zunächst einmal den VIDEOTEXT erläutern: Im Gegensatz zum Bildschirmtext (kurz BTX genannt) sind die Videotext-Informationen kostenlos. Die Informationen werden parallel mit dem normalen Fernsehprogramm übertragen. Sie stören den normalen Fernsehempfang nicht, da sie sozusagen zwischen die Bilder (Austastlücke) gepackt werden.

Um die Informationen wieder sichtbar zu machen benötigt man im Fernseher einen Videotext-Decoder.

Die Heimgeräte verschiedener deutscher Hersteller (z.B. Telefunken) sind heute serienmäßig ohne Aufpreis mit Videotext ausgestattet. Billiganbieter verzichten (leider) auf dieses Detail. '

Ob ein vorhandenes Fernsehgerät mit Videotext nachgerüstet werden kann, ist nur von Fall zu Fall zu entscheiden. Hier hilft ein Anruf beim Fachhändler weiter. Oder rufen Sie mich einfach persönlich unter 59494 in Rüsselsheim an.

Welche Informationen bietet Videotext? Die ARD/ZDF-Videotext. Redaktion, die übrigens ihren Sitz in Berlin hat, bietet z. Zt. folgende Informationen an (alphabetisch, nur die wichtigsten Oberbegriffe)

ARD (Progr.-Hinweise, Vorschau etc.) Ausstellungen - Bauernregeln (z.B. Wetter) - Börse - Briefkarten - Bundesliga - Devisen - Deutschlandfunk (Progr.Hinweise) Dritte Programme (Progr.Hinweise, Vorschau etc.) - Eltern-Info - Engl. News (Nachrichten in engl.) Ernährungs-Tips - Fernsehen ( allg.) Filme in FS - Fußball - Gehörlosen Info (Der Videotext kann als Untertitel verwendet werden) - Gewinnzahlen Headlines (Schlagz. aus engl. Presse) Heute (Nachrichten-Auszug) - Hitparaden - Kinder-Info - Kochen (Rezepte) - Kultur Kurzmeldungen - - Letzte Meldungen Medien - Nachrichten Politik - Politbarometer - Pop-Musik Premieren - Pressevorschau -- Redaktion Videotext - Ratgeber ARD Reise (mit Reisewetter) -Schach Sport - Tagesschau (mit Untertitel) -  . . .

 

RÜSSELSHEIMER ECHO, Juli 1983

Schlägt der Blitz auch in den Fernsher?

Fachleute widersprechen dem Hessischen Rundfunk: Vorsicht bei einem Gewitter

(hoka). Blitz und Donner sind keine Gefahr für Fernsehgeräte, hat der Hessische Rundfunk - siehe ECHO von gestern - mitgeteilt. Kann man also beruhigt die Tagesschau", die "Montagsmaler" und den Tatort sehen, wenn es draußen blitzt und kracht? Was soll man in der Urlaubszeit tun - das Antennenkabel aus Angst vor einem Gewitter aus der Buchse ziehen? Oder gar den Netzstecker für den Strom? Kann nicht der Blitz in die Antenne schlagen und das Gerät vernichten, einen Zimmerbrand verursachen? Wann explodiert ein Fernsehgerät - oder implodiert es "nur"? Die beruhigende Auskunft des Hessischen Rundfunks, vor einem Gewitter keine Angst um den Fernseher zu haben, hat uns veranlaßt, ein paar Fachleute zu befragen.

."Im Prinzip richtig, aber die Praxis sieht anders aus!" meint Diplom-Ingenieur Rainer Neuderth, Inhaber der Firma Video-Partner in der Walter-Flex-Straße. Allein in Rüsselsheim gibt es seines Wissens im Jahr mehrere hundert Reparaturen, die auf die elektrischen Entladungen während eines Gewitters zurückzuführen sind. “Ein Blitzeinschlag kann selbst durch eine ordnungsgemäße Erdung nicht schadlos bleiben. Dieser hohe Spannungsstoß in einer derart kurzen Zeit kann nicht schnell genug abgeleitet werden!"

In der Regel werde dann der Tuner, die Senderwahl des Fernsehgerätes, zerstört. Meist ist eine Reparatur nicht mehr möglich, so daß ein Austausch vorgenommen werden muß. Die Kosten hierfür beziffert Neuderth je nach Gerätetyp auf bis zu 200 Mark. Noch teurer wird es, wenn der Tuner eines angeschlossenen Videorecorders ersetzt werden muß. “Insofern ist das Abziehen des Antennensteckers eine kleine Vorsichtsmaßnahme, die nichts kostet!"

Auch der Radio- und Fernsehtechniker der Firma Schäfer in der Marktstraße, Meister Gerhard Sautier, widerspricht der Darstellung des Hessischen Rundfunks. “Mir sind Fälle bekannt, da ist das Erdkabel regelrecht verschmort! " Er würde nicht nur das Antennen-, sondern auch das Netzkabel aus der Steckdose ziehen. Gegen Naturgewalten ist kein Kraut gewachsen!"

Noch bevor ersten Blitze sichtbar ist: Stecker abzuziehen. Ein Blitz könne nicht in das Gerät einschlagen, aber die durch ihn verursachte Überspannung zerstöre in der Regel den hochempfindlichen Tuner. In vereinzelten Fällen habe eine derartige Überspannung auch schon einmal den Weg über das Netzkabel genommen und dann natürlich das Netzteil des angeschlossenen Gerätes demoliert.

In das Reich der Fabel verweist Gerhard Sautier die Implosion einer Bildröhre. “Damit wird den Leuten nur Angst gemacht. Mir ist das in meiner langjährigen Praxis nicht bekannt geworden!" Er betont auch, daß bei ordnungsgemäß installierten Steckdosen die Hausratsversicherung den Schaden durch Hochspannung in der Regel trägt. Die in einem Blitz frei werdende Energie sollte man nicht unterschätzen. Insofern schade es nicht, wenn man vorsorge, meint Sautier.

Der Innungsmeister des Elektrohandwerkes für den Kreis Groß-Gerau, Obermeister Georg Schneider, wollte mit einer Stellungnahme nicht so gern herausrücken. Er verwies uns an den Fachverband des Elektrohandwerkes in Frankfurt. Ihm selbst, so räumt er aber immerhin ein, habe der Blitz schon einmal sogar einen zweifach geerdeten Antennenverstärker zerstört. Der Geschäftsführer des Fachverbandes, Dr. Weber, hat bereits mit dem Hessischen Rundfunk Vorgespräche über einen Termin im Zusammenhang mit dieser Frage geführt.

 

Neue Laptops von  Amstrad

Weltpremiere war auf der CeBIT '90: Amstrad präsentierte in Hanover zwei attraktive Laptops mit einem hervorragenden Preis-Leistungsverhältnis - den ALT 286 und den ALT 386SX. Gemeinsame Highlights: 16 MHzTakt, Back-Lit Supertwist LCD, VGA-Grafik, Festplatte mit 20 bzw. 40 MB plus 1,44-MBLaufwerk.

Mit dem herausnehmbaren Akku - im "Quick-Charge"-Modus innerhalb von zwei Stunden wiederaufladbar - ist etwa zwei Stunden lang netzunabhängiger Betrieb möglich. Wie die technischen Daten setzen auch die Preise neue Maßstäbe: Der ALT 286 wird dem Anwender für DM ca. 5000,-, der ALT 386SX für DM 6500,- angeboten.

Nach den Erwartungen von Amstrad wird der Wettbewerb durch die neuen Laptops kräftig angeregt. "Wir sind davon überzeugt", so Franz Sirnais, Direktor Vertrieb + Marketing, "daß wiir mit diesen überzeugenden Produkten ausgezeichnete Produkten ausgezeichnete Marktchancen haben werden - nicht nur bei den "Laptop-Einsteigern", sondern vor allem auch bei jenen professionellen Anwendern, die wachsende Ansprüche an ihren "Portablen" stellen. - Inzvvischen werden den Geräten von den führenden Computerzeitschriften beste Noten eingeräumt.

Die Amstrad-Laptops sind Eigenentwicklungen, die bei Vertragspartnern in Japan komplett gefertigt werden. Mit 640 x 480 Punkten hat das hintergrundbeleuchtete LC-Display eine ungewöhnlich hohe Auflösung. Damit werden auch grafische Anwendungen unter professionellen Bedingungen möglich. Der eingebaute Grafik-Adapter ist nicht nur zu VGA, sondern auch zu allen anderen gängigen Standards kompatibel - nämlich EGA, CGA, MDA wie auch Hercules. Beide Laptop-Modelle sind darüber hinaus in der Lage, bei Monochrom-Darstellung eine 256-Farben-Palette in 32 Graustufen umzuwandeln.

Zu den weiteren Besonderheiten der Amstrad-Laptops gehört der schnelle Zugriff auf die Festplatte. Die 20-MB-Harddisk des ALT 286 ist 28 ms schnell, die 40-MB-Platte ALT 386SX schafft den Zugriff sogar in 25 ms. Zur hervorragenden Ausstattung der Amstrad-Laptops gehören auch die Schnittstellen: eine parallele und zwei serielle Interfaces sind serienmäßig vorhanden.Die neuen Laptops können bei allen, Amstrad-Vertragshändlern (in Rüsselsheim Computer Technik Dipl. Ing. Neuderth) getestet werden.

 

Die ideale Verwaltungssoftware

red. - FAKTURA Junior - das ist endlich die Softwarelösung für Klein- und Mittelbetriebe aus dem Handwerks- und Handelsbereich.

Artikel-, Lager-, Kundenverwaltung, Angebots- und Rechnungsschreibung, Offene-Posten-Verwaltung, Mahnungen, Textverarbeitung, Serienbrieffunktion, Etikettendruck vereint dieses Programm unter einer leicht zu bedienenden Benutzeroberfläche.

Man muß zu diesem Programm nicht stundenlang Handbücher wälzen, sondern man findet sich auch als Computerneuling schnell und sicher zurecht.

Die Artikelverwaltung erlaubt ein schnelles Schreiben von Angeboten, die ohne lästiges Neuschreiben in Rechnungen umgewandelt werden können, eine automatische Berechnung des Gewinns, sowie Auftragsbestätigungen, Lieferscheinen, Bestellvorschlägen und Inventurlisten. So kann das Lager klein gehalten werden, ohne daß auf umsatzbringende Artikel verzichtet werden muß.

Serienbriefe lassen sich genauso schnell erstellen wie Etiketten, die Textverarbeitung ist einfach zu bedienen und kann sogar mit Textbausteinen arbeiten, wiederkehrende Schreibarbeit wird so einfach reduziert.

Säumige Zahler werden sofort erkannt und wenn man will automatisch gemahnt. Manche Mark kommt so schneller in die eigene Kasse.

Eine Demoversion, worin alle Funktionen bis auf das Ausdrucken zur Verfügung stehen, ist bei Computertechnik Neuderth erhältlich.

<

 

Wir gestalten auch Ihr Internetseiten

just mail! webdesign@ctn-service.de